Nach einer Brustoperation (Vergrößerung, Modellierung oder Verkleinerung) hat der Körper eine wichtige Aufgabe: sich in Ruhe zu erholen. Deshalb ist es wichtig, sich sorgfältig auf die postoperative Phase vorzubereiten – einschließlich der Auswahl eines geeigneten postoperativen BHs.
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Ein spezieller Kompressions-BH ist ein wichtiger Bestandteil der Pflege nach einer Brustoperation – er bietet festen Halt, schränkt die Bewegung des Gewebes ein und fixiert bei einer Augmentation die Brustimplantate.
Bei der Auswahl lohnt es sich auf jeden Fall, auf Qualität zu setzen. Unterwäsche unklarer Herkunft, ohne Angabe der Indikation und Materialzusammensetzung, kann statt Erleichterung eher Unbehagen verursachen. Das Gleiche gilt für „gebrauchte” postoperative BHs – nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern auch, weil sie durch wiederholtes Tragen und Waschen ihre Kompressionseigenschaften, Elastizität und Form verlieren können.
Warum der postoperative BH so wichtig ist
Ein richtig ausgewählter postoperativer BH ist nicht „nur Unterwäsche”. Er ist ein Medizinprodukt, das für ein angemessenes Maß an Kompression sorgt. Dadurch kann er zur Verringerung von Schwellungen und Blutergüssen beitragen und den Heilungsprozess unterstützen.
Werfen wir einen Blick auf die 8 häufigsten Fehler, die Frauen bei der Auswahl eines postoperativen BHs machen, und worauf es zu achten gilt.
Fehler Nr. 1: Sie bevorzugen einen normalen BH gegenüber einem medizinischen Hilfsmittel
Die Annahme, dass „nach der Operation etwas Festes ausreicht“, ist falsch. Nicht jeder BH, der als postoperativ gekennzeichnet ist, ist tatsächlich als medizinisches Hilfsmittel oder für eine gezielte Kompression konzipiert.
So machen Sie es richtig: Wählen Sie Unterwäsche, die speziell für die postoperative Versorgung bestimmt ist, mit einer klaren Zweckbestimmung, idealerweise vom Arzt empfohlen.
Fehler Nr. 2: Sie wählen ein Modell ohne Vorderverschluss.
Nach dem Eingriff möchten Sie Ihre Arme nicht heben, sich drehen und den BH über den Kopf „ziehen“ müssen. Diese Bewegungen können schmerzhaft sein.
So machen Sie es richtig: Bevorzugen Sie einen Verschluss vorne. Das erleichtert das Anziehen, spart jede Bewegung und hilft oft auch bei Untersuchungen beim Arzt.
Fehler Nr. 3: Sie wählen einen BH mit schmalen Trägern.
Schmale Träger können einschneiden, was nach der Operation besonders unangenehm ist.
So machen Sie es richtig: Suchen Sie nach breiteren, weichen und verstellbaren Trägern, die die Belastung gleichmäßiger verteilen.
Fehler Nr. 4: Sie achten nicht auf die Form der Cups und das Vorhandensein von Nähten.
Die Cups dürfen nach der Operation nicht an Stellen „drücken”, an denen die Haut empfindlich ist oder an denen eine Narbe verheilt. Harte Nähte, ungeeignete Säume oder eine schlechte Form können reizen und den täglichen Komfort beeinträchtigen.
So machen Sie es richtig: Bewährt haben sich nahtlose Körbchen, die das Risiko von Reibung verringern und auch bei Schwankungen der Schwellung im Laufe des Tages bequem sind.
Fehler Nr. 5: Sie unterschätzen die Materialzusammensetzung
Nach der Operation benötigen Sie ein Material, das angenehm auf der Haut ist, Feuchtigkeit gut ableitet und nicht reizt. Ungeeignete synthetische Materialien können zu Schweißbildung und Reizungen führen.
So machen Sie es richtig: Wenn Sie empfindliche Haut haben, ist ein höherer Baumwollanteil oft angenehmer. Ein typisches Beispiel ist PI special von LIPOELASTIC mit einem Baumwollanteil von über 50 %.
Fehler Nr. 6: Sie überprüfen nicht die Zertifizierungen und Kennzeichnungen
Zertifizierungen sind nicht nur ein „Aufkleber”. Bei Unterwäsche, die den ganzen Tag in Kontakt mit der Haut ist, möchten Sie sicher sein, dass das Material den Sicherheitsstandards entspricht.
So machen Sie es richtig: Überprüfen Sie, ob das Produkt als Medizinprodukt gekennzeichnet ist und ob das Material die Textilsicherheitsstandards erfüllt, beispielsweise den OEKO-TEX® STANDARD 100.
Fehler Nr. 7: Sie übersehen „Kleinigkeiten“, die über den Tragekomfort entscheiden
Es wird empfohlen, einen postoperativen BH 6 bis 8 Wochen lang rund um die Uhr zu tragen.* Und genau dann zeigt sich, wie wichtig Details sind: kratzt das eingenähte Etikett, wie ist der Saum verarbeitet, rollt sich der BH auf, drücken die Haken?
So machen Sie es richtig: Achten Sie auf clevere Details – zum Beispiel spezielle nahtlose Abschlüsse (z. B. Hemming-Technologie) oder außen aufgenähte Etiketten.
Fehler Nr. 8: Sich auf ein einziges Kleidungsstück verlassen
Ein einziger postoperativer BH klingt sparsam – bis man ihn waschen muss. Kompressionswäsche muss ununterbrochen getragen werden, Hygiene ist wichtig und Sie möchten nicht unter Stress stehen, weil Sie „nichts zum Anziehen haben”.
So machen Sie es richtig: Das praktische Minimum sind 2 Stück, idealerweise 2–3, damit Sie sie abwechselnd tragen und waschen können.
Lesen Sie mehr über die verschiedenen Arten von postoperativen BHs
Entdecken Sie die kompressiven postoperativen BHs von LIPOELASTIC®
*Die postoperative Behandlung (einschließlich Art der Unterwäsche, Tragedauer und eventueller Zusatzprodukte) kann je nach Eingriff und Empfehlung des Arztes variieren. Befolgen Sie stets die Anweisungen Ihres Chirurgen.
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